Cadhistory.net

Ich bin gerade auf eine Retrowelle. Nach den 2 Videos vom MIT würde ich euch gerne auf die Seite CADhistory.net aufmerksam machen. David E. Weisberg hat nach fünfjähriger Arbeit sein Buch über die Anfänge des CAD frei zur Verfügung gestellt. Und nicht nur auf der Webseite sondern auch als downloadbares und druckbares PDF. So viel Engagement sollte man seine Bitte nachgehen und eine kleine Spenden an die Cancer League of Colorado Foundation geben.

Für die Kaffeepause: Für die Kaffeepause ist das Buch nichts. Dafür ist es zu umfangreich. Aber es steht ja das Wochenende vor der Tür.

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CAD, die Anfänge Teil 2/2

Für die Kaffeepause:

Wie gestern versprochen. Heute Teil 2. Auch wieder 10 Minuten.

This video is a TV show made about the software Ivan Sutherland developed in his 1963 thesis at MIT’s Lincoln Labs, „Sketchpad, A Man-Machine Graphical Communication System“, described as one of the most influential computer programs ever written. This work was seminal in Human-Computer Interaction, Graphics and Graphical User Interfaces (GUIs), Computer Aided Design (CAD), and contraint/object-oriented programming. While watching this video, remember that the TX-2 computer (built circa 1958) on which the software ran was built from discrete transistors (not integrated circuits -it was room-sized) and contained just 64K of 36-bit words (~272k bytes).

CAD, die Anfänge Teil 1/2

Für die Kaffeepause:

Heute ohne viel Drumherum ein 10 Minuten Video gerade lange genug für die Kaffeepause. Es ist eine kleine Reportage über die Software Sktchpad von Ivan Sutherland. Entwickelt 1963 in den Lincoln Labs des MIT. Anschauen und staunen, was damals schon realisiert wurde. Ich habe das Gefühl, daß diverse Funktionen sogar in heutigen CAD System nicht vorhanden sind. 😉

Morgen folgt dann Teil 2.

This video is a TV show made about the software Ivan Sutherland developed in his 1963 thesis at MIT’s Lincoln Labs, „Sketchpad, A Man-Machine Graphical Communication System“, described as one of the most influential computer programs ever written. This work was seminal in Human-Computer Interaction, Graphics and Graphical User Interfaces (GUIs), Computer Aided Design (CAD), and contraint/object-oriented programming. While watching this video, remember that the TX-2 computer (built circa 1958) on which the software ran was built from discrete transistors (not integrated circuits -it was room-sized) and contained just 64K of 36-bit words (~272k bytes).

PDM statt PLM

Vor Jahren habe ich diesen Artikel von Oleg Shilovitsky gelesen. Er führte 4 Gründe auf, warum viele PLM Installationen nur in der PDM Funktionalität stecken geblieben sind.

1. Die Konzentration auf das CAD System und der Konstruktion
2. Die Verherrlichung von PLM als das Daten Management
3. Die Integration zu ERP Systemen ist rudimentär
4. Das Business Modell ist CAD-lastig
Näher Erläuterungen könnt ihr aus dem Artikel lesen.

Und wie sieht es jetzt, 2-3 Jahre später, aus? Die Vendoren haben sich wohl die vier Punkte zu Herzen genommen. Punkt 4 haben so gut wie alle umwandelt. Jedoch die anderen 3 Punkte sind immer noch in ihrer Genetik. Die größeren Auswirkungen hat jedoch, dass die verbleibenden Punkte auch in den Köpfen der Kunden verankert sind. Wie soll man den Schritt von PDM zu PLM machen, wenn der Schritt noch im Kopf des Kunden angekommen ist.
Doch auch hier sehe ich eine Entwicklung. Durch das ganze Industrie 4.0 und IoT Marketing werden die Kunden immer offener. Und auch wenn es nur „alter Wein in neuen Schläuchen“ ist, wie viele gehässig behaupten, für die Anerkennung von PLM ist es ein Schritt in die vor Jahren angedachte Richtung. Ich werde diesen Artikel in 2 Jahre nochmal auspacken und mir dann den Stand der Dinge anschauen.

Für die Kaffepause: PDMst du noch oder PLMst du schon. Um den Werbeslogan zu missbrauchen. Am besten die Aufschriebe von gestern nochmal hervorholen und die Notizen auch mit dem Aspekt PDM/PLM zu erweitern.

PLM Entwicklung

Es ist ein Graus bis man sich nach dem Ganzen Für und Wider endlich für eine PLM Software entschieden hat. Wie bei jeder Entscheidung wird es Fürsprecher und auch Gegensprecher geben. Jetzt beginnt erst die Arbeit, das System der Wahl an die Bedürfnisse des Geschäftes anzupassen.
In vielen Fällen jedoch lässt nach anfänglicher Euphorie wegen dem „Neuen“ das Interesse nach. Denn dann beginnen die 80% Aufwand um nur 20% Nutzen herauszuholen. Hier beginnt die Kunst das Momentum zu erhalten und nicht mehr aufs Große und Ganze zu schauen sondern auf die Abteilung und den Einzelnen.

Jim McKinney (Blog|Twitter) hat das in vier Punkte zusammengefasst.

1. Auch die weiterführenden Erweiterungen als Projekte durchführen

2. Das richige Team
Bei der Implementation sind sicherlich Teammitglieder gegangen und neue hinzugekommen. Das Wichtigste ist für die weiterführenden Projekte die Performer wieder mit ins Boot holen. Alle die dabei waren sehen das PLM als Ihr Baby an..

3. Die richtigen Pläne machen
Gut geplant ist halb gewonnen. Pläne für die Weiterentwicklung sind wichtig, damit alle das ganze Bild im Kopf haben und nicht an diversen Stellen Zusatzentwicklungen stattfinden.

4. Service Transition
Ein sehr wichtiger Punkt, der oft vergessen wird. Das System lebt von schnellen Support. Und damit das Supportteam das bewerkstelligen kann, muss es einen Übergang zu diesem geben. Nur wenn das Supportteam sauber arbeiten kann, dann steigt die Akzeptanz bei den Usern. Und diese Übergabe vom Projekt zum Service gilt für alle nachfolgenden Projekte.

Für die Kaffeepause: Kaffee schnappen, Block herholen (oder ein MindMap) und sich mal Gedanken über das eigene System machen. Und dann jede Idee mit den 4 genannten Punkten anschauen. Ich denke jeder wird sofort Verbesserungspotential finden. Viel Spaß beim Erweitern.

[via]

Was ist Big Data

Jetzt brechen die goldenen Zeiten an. Wir haben endlich die Rechenleistungen und Algorithmen um PLM zu dem zu machen zu dem es gedacht war. IoT, Industrie 4.0 sind nichts anderes als neue Worte für das alte Gewand PLM.
Um den Lebenszyklus eines Produktes zum managen, muss man auch sehr viele Daten verarbeiten. Grundlage ist auf der einen Seite das Datenmodell auf der anderen Seite auch die Möglichkeit diese Mengen zu verarbeiten. Hier kommt das nächste Schlagwort ins Spiel. Big Data. Und wie bei jedem Schlagwort gibt es viele Interpretationen.

Für die Kaffeepause: Hier kommt das Filmchen der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen zum Einsatz. Es zeigt anschaulich alle Grundinformationen rund um Big Data.

[via]

ePLAN und Cideon Einweihung des Büro Stuttgart 19.10.2015

Gestern bin ich der Einladung von ePLAN gefolgt und durfte an den Feierlichkeiten der Büroeröffung in Stuttgart teilnehmen. Die beiden Friedhelm Loh Töchter haben ihre Büros in Stuttgart Vaihingen zusammengelegt und sind in einen sehr schicken Neubau gezogen. Ein geselliger Abend wurde geplant und es ist es auch geworden.

Der erste Vortrag wurde über die EPLAN Experience gehalten. Die neue Strategie und deklarierten Handlungsfelder haben mir sehr zugesprochen. Diese wurden sicherlich heute auch bei den EPLAN Efficiency Day in Stuttgart vorgestellt.

Den zweiten Vortrag durfte ich halten. Ich wurde gebeten den geladenen Kunden und Mitarbeiter meine ePLAN Umgebung unserer Firma vorzustellen. Der Vortrag kam sehr gut an und ich konnte viele neue Menschen kennenlernen, die vor den gleichen Herausforderungen stehen oder standen.

Der dritte Vortrag war von Helmut Roleder. Der ehemalige VfB Stuttgart Torwart ist jetzt als Businesstrainer und Referent unterwegs. Sein „Gedankenaustausch“ zum Thema Erfolgsstrategien war unterhaltsam und hat mich auch zum Austausch diverser eigener Gedanken angeregt.

Insgesamt war es ein gelungener und interessanter Abend.